La Palma - und nicht nur die!

La Isla Bonita - ja, schön ist sie! Spektakulär und vielseitig! Mein Fazit nach zwei Wochen auf La Palma: die schönste der Kanarischen Inseln, die ich bisher selbst bereist habe. (Und dabei müssen sich La Gomera, Teneriffa und Gran Canaria wahrlich nicht verstecken.)

 

Meine Begeisterung - und übrigens auch die meiner Mitreisenden - ist nicht nur der tollen Landschaft geschuldet. Die Insel bietet auch sonst noch einige Vorzüge: schöne Städte und Orte, hübsche Strände, gute Restaurants - und keine Bettenburgen.

Santa Cruz

Schon gleich am ersten Tag sind wir die kurze Strecke von der Hacienda San Jorge nach Santa Cruz gefahren, um uns die Stadt anzusehen. Es lagen zwei AIDA Schiffe im Hafen und entsprechend war die Fußgängerzone mit vergnügten Deutschen gut besucht. 

Aber das hat der Schönheit der Häuser mit den dekorativen Balkonen keinen Abbruch getan. 

Es gibt interessante Boutiquen mit handgemachtem Lava-Schmuck und die Cafés locken auf einen Café con leche.

Es lohnt sich auch mal die kleinen Sträßchen den Berg hoch zu laufen und die malerischen Plätze anzusehen. 

Auf jeden Fall ist Santa Cruz einen Ausflug wert.

Wanderungen

Von allem etwas: Wälder, Berge, Canyons, Vulkane, Wolkenbänke und Sonnenschein.

Es ist sehr abwechselungsreich und für jede Konditionsstärke gibt es geeignete Wege. Allerdings ist das Wetter gerade im Westen und Norden häufiger mal regnerisch und einige Touren können dann tatsächlich ins Wasser fallen, wenn die Wege zu glitschig werden oder es sogar Steinschläge oder Erdrutsche gibt. 

Besonderheiten sind der Roque de los Muchachos (der höchste Berg mit 2426 m) mit seinen tollen Aussichtsplattformen, der Lorbeerwald bei Los Tilos und die Vulkanroute mit unglaublichen Blicken. 

Unterkünfte

Und damit stellt sich auch gleich schon ein kleines Problem: die meisten Betten sind in Ferienhäusern, Villen oder Appartments mit Selbstverpflegung. Hotels mit Halbpension gibt es auf La Palma eben nicht wie den schwarzen Sand am Meer. Wer also im Urlaub nicht so gerne einkaufen und sein Frühstück und/oder Abendessen selbst zubereiten möchte, hat keine große, aber eine durchaus ordentliche Auswahl an Hotels.

Ich kann Ihnen von Dreien nun aus eigener Erfahrung berichten.

 

Die Hacienda San Jorge in Los Cancajos:

Längst kein Geheimtipp mehr und daher gerade zu Ferienzeiten sehr gut gebucht und ein bisschen wuselig. Aber trotzdem mit einem sehr schönen Garten, großzügigem Pool, fast direktem Strandzugang und sehr gutem Essen und nettem Personal die beste Adresse für angenehme Ferien! Die Appartments - mit kleiner Küche und Wohnzimmer - sind recht groß und sie werden im Moment nach und nach renoviert - was auch wirklich nötig ist. 

Die Nähe zum Flughafen ist zwar für An- und Abreise ideal, bedeutet aber natürlich auch, dass man die Pünktlichkeit der Ferienflieger von der Poolliege aus überprüfen kann. 

 

 

Das Hotel La Palma Romantica in Barlovento liegt etwas höher und damit - zumindest im Winter - auch einige Grade frischer. Mit Innen- und Außenpool, Whirlpool, Sauna, Restaurant, Bar mit offenem Kamin und schönen Aufenthaltsräumen ist es ein gut austattetes Hotel in ruhiger Lage. Einschränkung: das ganze Haus könnte eine Renovierung vertragen und es wird abends ziemlich kühl.

Aber die Lage ist ideal für viele Wanderungen von Lorbeerwald bis Caldera-Rand. Es ist  allerdings ein Mietwagen empfehlenswert, denn während es rund um die größeren Städte sehr gute Busanbindungen gibt, wird das hier mit der Organisation etwas mühsamer. Auch die Meerwasserpools in La Fajana und Charco Azul sind sehr gut erreichbar und selbst wenn das Wetter zum Baden vielleicht nicht passt, lässt sich dort schön mit Blick auf die tosende See ein Kaffee trinken oder Mittagessen essen.

 

Eine richtig gute Adresse in Tazacorte im sonnigen Westen der Insel inmitten von Bananenplantagen ist die Hacienda De Abajo. Ein historisches Haus perfekt restauriert und mit vielen Kunstwerken reich ausgestattet. Nur für Erwachsene buchbar und selbst in der Nebensaison sicher einer der teuersten Adressen der Insel. Über Feiertage und in den Ferienmonaten sind die Zimmer schnell ausgebucht. 

Ich würde das als luxuriösen Abschluss oder als Zwischenstation für 3-4 Nächte empfehlen. Auch von hier lassen sich tolle Wanderungen machen.

Als letzte Unterkunft habe ich das größte Hotel der Insel mit über 600 Zimmern getestet. Das klingt sehr viel, aber stellen Sie sich einfach eines der kleineren AIDA Schiffe verteilt über viel mehr Fläche vor und Sie haben das La Palma und Teneguía Princess Resort im Südwesten von La Palma. Es gibt 12 Pools, davon einen mit einem kleinen angelegten Sandstrand, ein beheizter, ein Kinderpool und einen im FKK- Sauna Bereich. Es wird All Inclusive oder Halbpension angeboten und das Abendbuffet ist wirklich sehr gut. Ein großer Spa-Bereich kann für 15,- Euro pro Tag extra dazugebucht werden und es gibt tagsüber von Tischtennis über Tanzkurs bis Bogenschießen und Bingo alle möglichen Aktionen an verschiedenen Ecken. Durch die Größe der Anlage lässt sich aber auch immer ein ruhiges Eckchen finden und das Rauschen des Meeres, das an die steilen Felsen kracht, genießen.  

Vom Zimmer und Ausblick war es mit Abstand das beste unserer Hotels auf der Insel und für Familien mit Kindern und Sonnenhungrige ist es bestens geeignet. 

Fazit

Für Aktive, die schwindelfrei sind und auch ein paar Höhenmeter verkraften, für Schmuddelwetterflüchtlinge, die keine tropischen Temperaturen erwarten und auch mal einen Regentropfen aushalten, für Spanienaffine, die gute Weine mögen, für Badenixen, die keinen weißen Sandstrand brauchen, für Ruhesuchende, die auf 5 Sterne Hotels verzichten können - denen empfehle ich La Palma! 

 

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